benutzer

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Stammdatentabelle der enaio®-Benutzerkonten. Hält Anmeldedaten (Benutzername, Passwort), Profil-Verweis, MFA-Konfiguration, externe ID-Zuordnung und Statusinformationen.

1. Spalten

Name Typ Länge Beschreibung

id

int

—

Benutzer-ID (Primärschlüssel, intern). In anderen Tabellen oft als user_id referenziert — siehe Verweise aus anderen Tabellen.

supervisor

smallint

—

Supervisor-Flag: -1 = Supervisor mit Vollrechten, 0 = normaler Benutzer (siehe mng.GetUserAttributes/supervisor).

benutzer

nvarchar

255

Benutzername (Login-ID). In anderen Tabellen oft als anleger, archivar, modifyuser, osowner oder lockuser referenziert — siehe Verweise aus anderen Tabellen.

passwort

nvarchar

255

Passwort in kodierter Form, nie im Klartext. Zur Kodierung des über die API übergebenen Passworts siehe krn.SessionLogin/UserPwd.

station

nvarchar

255

Zugewiesene Station.

logintime

int

—

Zeitpunkt der letzten Anmeldung als UNIX-Timestamp (Sekunden). NULL, wenn sich der Benutzer noch nie angemeldet hat.

server_id

int

—

Heimatserver des Benutzers (0 = kein Server zugewiesen). Fremdschlüssel auf server.id.

profil

int

—

benutzer.id des Benutzers, der für diesen Benutzer als Profil-Benutzer dient (Verweis auf benutzer.id). Sonderwerte:

* -1 — Kein Profil-Benutzer zugewiesen. * 0 — Der Benutzer ist selbst ein Profil-Benutzer. * Sonst — benutzer.id eines anderen Benutzers, dessen Einstellungen übernommen werden.

Die Einstellungen werden nicht laufend vom Profilbenutzer gelesen, sondern beim Verteilen des Profils im enaio administrator als Kopie in osconf geschrieben (siehe Profilverteilung). Das Zuweisen allein, etwa per mng.SetUserAttributes, ändert osconf nicht (verifiziert).

Die Profilkonfiguration (welche Einstellungs-Kategorien für den Profil-Benutzer aktiv sind) liegt in osprofile — Auflösung in zwei Schritten: erst benutzer.osguid des Profil-Benutzers ermitteln, dann osprofile.userid darauf abgleichen.

geaendert

int

—

Marker für das Benutzerprofil: 0 = Profil nicht verändert, 1 = Profil wurde geändert. Beim Schreiben über mng.SetUserAttributes liest der Server die Kombination profil = 0 und geaendert = 0 als „Profil entfernen" (siehe Hinweise zum Schreibzugriff). Nach dem Verteilen des Profils im enaio administrator steht 0 (siehe Profilverteilung) (verifiziert).

flags

int

—

Statusflags (Bitmaske).

name

nvarchar

255

Voller Name (Anzeigename).

bemerkung

nvarchar

248

Freitext-Bemerkung.

logincount

int

—

Anzahl aufeinanderfolgender fehlgeschlagener Anmeldeversuche — nicht der erfolgreichen Anmeldungen. Eine erfolgreiche Anmeldung setzt den Wert auf 0 zurück; bei erreichtem Schwellwert wächst er nicht weiter.

locked

int

—

Sperrstatus des Kontos. 0 bzw. NULL = freigegeben, 1 = durch einen Administrator gesperrt, 2 = durch Fehlanmeldungen gesperrt (siehe Sperrverhalten). Für die Sperre maßgeblich ist logincount, nicht dieses Feld.

loginstation

nvarchar

255

Letzte Anmelde-Station.

osguid

nvarchar

32

Externe GUID des Benutzers. In anderen Tabellen oft als osuserguid referenziert — siehe Verweise aus anderen Tabellen.

osemail

nvarchar

248

E-Mail-Adresse.

account_type

int

—

Typ des Benutzerkontos:

* 0 bzw. NULL — Normaler Benutzer. * 1 — Applikationsserver / technischer Server-Benutzer (automatisch erzeugt). * 2 — Anonymer Benutzer (ANONYMOUS, automatisch erzeugt). * 3 — Applikationsserver (z. B. Java-Server). * 4 — Installations-Root-Benutzer (automatisch erzeugt).

Dieselben Werte trägt das Attribut account_type in mng.GetUserAttributes.

langid

int

—

Bevorzugte Sprache des Benutzers. Windows-Client und webclient speichern hier die vom Benutzer gewählte Sprache der Objektdefinition: das Umschalten auf Englisch änderte langid von 7 auf 9, das Zurückschalten auf Deutsch wieder auf 7 (verifiziert). Die Oberflächensprache steht dagegen in der AS.INI ([CLIENT] LANGUAGE). Fremdschlüssel auf oslanguages.langid. NULL, wenn keine Sprache ausgewählt wurde — in diesem Fall greift die in oslanguages als aktive Standardsprache (active = 2) markierte Sprache.

validfrom

nvarchar

32

Beginn der Gültigkeit des Benutzerkontos. Datum-Zeit-Format YYYY/MM/DD HH:MM:SS (z. B. 2026/05/24 15:36:07) als Text.

validto

nvarchar

32

Ende der Gültigkeit des Benutzerkontos. Datum-Zeit-Format YYYY/MM/DD HH:MM:SS (z. B. 2026/05/24 15:36:07) als Text.

osdeptguid

nvarchar

32

GUID der zugeordneten Abteilung.

pwd_changed

int

—

Zeitstempel der letzten Passwortänderung (UNIX-Time).

never_expire

int

—

Flag: Passwort läuft nicht ab. Wirkt nur auf das Passwort — validfrom/validto bleiben davon unberührt (siehe Fehler beim Kontextwechsel).

changepwd

int

—

Flag: Benutzer muss Passwort bei nächster Anmeldung ändern.

mfauthflag

smallint

—

MFA-Aktivierungs-Flag.

mfauthsecret

nvarchar

255

MFA-Secret (TOTP-Seed o. ä.).

loginname

nvarchar

255

Login-Name (kann von benutzer abweichen, z. B. AD-Login).

externid

nvarchar

255

Externe ID (für SSO-/Identity-Provider-Mapping).

2. Verwandte Tabellen

  • gruppen — die Gruppen, denen Benutzer angehören.

  • bgrel — Zuordnungstabelle Benutzer ↔ Gruppen (bgrel.benutzer_id → benutzer.id, bgrel.osuserguid → benutzer.osguid).

3. Verweise aus anderen Tabellen

Die Benutzertabelle wird quer durch das gesamte Schema referenziert — unter wechselnden Spaltennamen und über drei verschiedene Schlüssel. Folgende Konventionen treten häufig auf:

Schlüssel Typische Spaltennamen Beispiele

benutzer.id (int)

user_id, benutzer_id, anleger_id, empfaenger_id, lockuser

doclock.user_id, annotations.user_id, bgrel.benutzer_id, mappe.anleger_id / mappe.empfaenger_id

benutzer.osguid (nvarchar(32))

osuserguid, osowner

bgrel.osuserguid, objectX.osowner / stammX.osowner / registerX.osowner (siehe Dokumentobjekte). Auch der Trägerwert (value) in den objectXr/stammXr/registerXr-Rights-Tabellen kann eine Benutzer-GUID sein.

benutzer.benutzer (nvarchar(255), Login-Name)

anleger, archivar, modifyuser, osowner, lockuser

objectX.anleger, objectX.archivar, objectX.modifyuser (siehe Dokumentobjekte); mappe.anleger / mappe.empfaenger; annotations über user_id

Die Spalten osowner und lockuser erscheinen sowohl bei den GUID- als auch bei den Login-Name-Referenzen, weil sie in unterschiedlichen Tabellen bzw. Anzeigekontexten beide Bedeutungen annehmen können. Maßgeblich ist die Spaltenlänge: nvarchar(32) für GUIDs, nvarchar(255) für Login-Namen, int für IDs.

4. Verwendung durch Server-API-Jobs