Register (registerX)

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Register sind die Untergliederungsebene innerhalb einer Stammakte: sie strukturieren eine Stammakte in thematische Bereiche (z. B. „Korrespondenz", „Verträge", „Belege"). Register selbst tragen keine Dokumentdatei, sondern nehmen Dokumentobjekte und ggf. verschachtelte Unterregister auf.

Pro konfiguriertem Register-Objekttyp existiert eine Tabelle registerX, die alle Register dieses Typs hält. Analog zur Object-Konvention gilt X = Haupttyp + 1. Es existieren die Varianten:

  • registerX — Haupttabelle.

  • registerXr — Rights-Tabelle.

  • registerXs — Shadow-Tabelle (Indexdaten-Historie).

  • registerXlistY / registerXlistYs — Tabellenfeld-Daten und deren Shadow-Variante.

1. Gemeinsame Systemfelder

Die folgenden 18 Systemfelder sind in registerX-Tabellen vorhanden (Positionen 1–18, hier am Beispiel register1). Ab Position 19 folgen typspezifische Indexfelder (feld*, zahl*, datum*, real*) — diese unterscheiden sich je X.

Bisher als Referenz nur register1 ausgewertet. Sollten in anderen registerX-Tabellen abweichende Systemfelder gefunden werden, wird diese Liste entsprechend angepasst.
Name Typ Länge Beschreibung

id

int

Interne Register-ID (Primärschlüssel). Entspricht dem DMS-Systemfeld REG_ID.

stamm_id

int

Verweis auf die übergeordnete Stammakte (stammX.id). Entspricht REG_STAID.

parent_id

int

Verweis auf das übergeordnete Register bei verschachtelten Registern (registerX.id). Entspricht REG_PARID. 0/NULL für Register auf oberster Ebene innerhalb der Stammakte.

foreignid

nvarchar

248

Fremd-ID — Zuordnung zu einem externen System.

systemid

int

System-ID des Registers.

links

int

Anzahl der Verknüpfungen des Registers.

anleger

nvarchar

255

Benutzername des Erstellers.

angelegt

datetime

Erstellungsdatum des Registers.

modifyuser

nvarchar

255

Benutzername des letzten Bearbeiters.

modifytime

int

Zeitstempel der letzten Änderung (UNIX-Time).

zeitstempel

int

Zeitstempel der letzten Indexdatenänderung (UNIX-Time).

deleted

int

Markierung für in den Papierkorb verschobene Register.

osowner

nvarchar

32

GUID des Eigentümers. Verweist auf benutzer.osguid.

ossd

nvarchar

32

ID des Security Descriptors. Wird von dms.SetSD, dms.ReadSD und dms.CreateSD verwendet.

indexhistflags

smallint

Flags zur Steuerung der Indexdaten-Historisierung. Steuert, ob beim Ändern Einträge in die registerXs-Shadow-Tabelle geschrieben werden.

txtnoticecnt

int

Anzahl der Textnotizen am Register.

pdfannocnt

int

Anzahl der PDF-Annotationen am Register.

colab

smallint

Collaboration-Flag (Statusmarker für Kollaborationsobjekte, siehe dms.GetAllCollaborationDocuments).

Im Vergleich zu stammX zusätzlich in registerX:

  • stamm_id — Verweis auf die übergeordnete Stammakte (Pflicht-FK).

  • parent_id — Verweis auf das übergeordnete Register bei Verschachtelung.

Reihenfolge der Spalten weicht leicht von stammX ab (z. B. zeitstempel an Position 11 statt 2), und links ist hier int statt smallint.

2. Typspezifische Indexfelder

Ab Position 19 folgen die in der Objektdefinition (osobjdef / osobjfields) für den jeweiligen Registertyp X konfigurierten Indexfelder. Die Suffix-Konvention (feld*, zahl*, datum*, real*) und die XML-Adressierung über dbname sind identisch zu Object — Typspezifische Indexfelder.

3. Rights-Tabelle (registerXr)

Analog zur Object-Rights-Tabelle: 4-Spalten-Struktur (id, type, value, field), identisch über alle Register-Objekttypen.

4. Shadow-Tabelle (registerXs)

Analog zur Object-Shadow-Tabelle: hält die Indexdaten-Historie des Registers. Erste Spalte osguid, danach die typspezifischen Indexfelder der zugehörigen registerX-Tabelle.

5. Tabellenfelder (registerXlistY, registerXlistYs)

Analog zu Object-Tabellenfeldern: pro auf dem Registertyp X definiertem Tabellenfeld Y eine registerXlistY-Tabelle mit id (FK auf registerX.id) und line. Shadow-Variante registerXlistYs mit osguid und line.

6. Verwandte Server-API-Jobs